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Norwegen - Nordkap &  Lofoten

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6.544km • Rundreise von zu Hause • 13 Tage • Juni • Zelt, Hütten & Pensionen


Grobe Route:

Zu Hause (D) → Fähre Kiel nach Oslo → Schweden → Finnland → Norwegen → Schweden → Örseundbrücke (Malmö-Kopenhagen) → Dänemark → Zu Hause (D)


Top-Empfehlungen für die Tour:

  • Fähre von Kiel nach Oslo auf dem Hinweg >>> guter Startpunkt, um die Tour über den Westen (Fjorde) oder über Schweden / Finnland zu fahren
  • Schlafmaske mitnehmen >>> es ist auch nachts hell
  • auf alle Wettergeschehnisse einstellen >>> s. Wetter
  • gerade die Westfjorde benötigen viel Zeit und sind das Highlight der Region
  • Lofoten unbedingt mitnehmen >>> schönster Fleck Skandinaviens (aber in der Hauptferien-Saison schnell überlaufen)


Meine persönlichen Highlights:

  • Norkap, N >>> ein magischer Ort, wetteranfällig
  • Lofoten, N >>> das Highlight der Norwegen-Reise, Landschaften zum Träumen
  • Santa Claus Village, Rovaniemi, F >>> direkt am Polarkreis gelegen begegnet man hier dem Weihnachtsmann
  • Trollstigen, N >>> eine tolle Bergpassage, die seinesgleichen in Europa sucht
  • Geiranger, N >>> der Fjord, in dem auch große Passagierschiffe Halt machen
  • Atlantikstraße, N >>> nur kurz, aber ein bemerkenswerter Straßenbau über mehrere Kleinstinseln
  • Öresundbrücke, S, DK >>> ein gigantisches Bauwerk zur Verbindung zwischen Schweden und Dänemark


Wie fühlt sich eine Reise zum Nordkap an?

Es beginnt oft unscheinbar: Wälder, Seen, lange Straßen. Doch mit jedem Kilometer Richtung Norden verändert sich die Atmosphäre. Die Luft wird klarer, der Himmel weiter, das Licht seltsam weich. Irgendwann merkst du, dass du nicht einfach reist — du wanderst in eine Zone, in der Zeit und Tempo anders funktionieren.
Der Weg führt durch endlose Tundra, vorbei an Rentieren, die gelassen über die Straße trotten, und über Hochebenen, auf denen der Wind die einzige Stimme ist. Die Sonne steht tief oder geht gar nicht unter, und dieses permanente Licht erzeugt ein Gefühl, das schwer zu beschreiben ist: eine Mischung aus Ruhe, Wachheit und einer fast kindlichen Neugier.
Je näher du dem Nordkap kommst, desto stärker wird dieses Gefühl von „am Ende der Welt“. Die Landschaft wird karger, der Wind rauer, das Meer mächtiger. Und dann stehst du dort — auf dieser Klippe über dem Eismeer — und spürst, wie klein und gleichzeitig wie grenzenlos du bist.
Eine Reise zum Nordkap ist weniger ein Ziel als ein Zustand:
Freiheit, Weite, Stille, ein Hauch von Melancholie und das tiefe Gefühl, etwas erlebt zu haben, das man nicht so schnell wieder loslässt.


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