Auf dem Motorrad...
...finden wir mehr als wir suchen


Camping

Leben außerinnerhalb der Komfortzone

Für mich als Motorradfahrer fühlt sich das Schlafen im eigenen Zelt unterwegs wie die ehrlichste Form des Reisens an. Wenn ich mein Zelt aufbaue, spüre ich sofort diese besondere Nähe zur Umgebung – den Boden unter mir, die Luft, die Geräusche, den Geruch der Landschaft. Ich bin nicht abgeschottet wie in einem Zimmer, sondern mitten drin. Mein Motorrad steht direkt neben mir, noch warm vom Tag, und genau das schafft dieses Gefühl, dass Reise, Maschine und ich eine Einheit bilden.

Im Zelt zu schlafen bedeutet für mich Freiheit. Ich entscheide selbst, wo der Tag endet – an einem See, auf einer Wiese, am Waldrand oder irgendwo mit Blick auf die Berge. Kein Check‑in, keine festen Zeiten, keine Türen, die mich von der Welt trennen. Ich lebe meinen eigenen Rhythmus, und das fühlt sich leicht und echt an. Ich habe nur das dabei, was ich wirklich brauche, und genau das macht mich zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich mit wenig auskomme und trotzdem alles habe, was zählt.
Abends, wenn ich im Schlafsack liege und draußen der Wind geht oder irgendwo ein Tier raschelt, spüre ich diese Mischung aus Ruhe und Abenteuer, die nur das Draußenschlafen bietet. Und morgens, wenn ich den Reißverschluss öffne und sofort sehe, wo ich bin – Nebel über einer Wiese, Sonnenaufgang über einem Pass, das Glitzern eines Sees –, dann weiß ich, warum ich das so liebe. Es ist ein Moment, der sich anfühlt wie ein Geschenk, bevor der Motor überhaupt läuft.
Für mich ist das Zelten unterwegs die perfekte Verbindung aus Freiheit, Einfachheit und Intensität.



 





Zelt

Nach einem ersten Fehlkauf habe ich mich für das ADV Tent von Lone Rider (Lone Rider) entschieden. Das Zelt ist speziell für Motorradfahrer konzipiert worden und hat ein paar nützliche Highlights:

  • Kleines Packmaß 42x14cm
  • 10.000mm Wassersäule
  • Bodenplane kann man auch als SOS Plane verwenden
  • Platz für 2 Personen + Gepäck

Schlafen

Bei warmen Temperaturen nutze ich einen Justcamp Melvin (235 x 100 cm) Deckenschlafsack (Amazon) 

 

Für die kälteren Temperaturen (Norwegen 2023) bin ich derzeit noch auf der Suche.


Als Unterlage verwende ich eine selbstaufblasbare Isomatte Trek Bed 3 mit einem hohem R-Wert (Amazon)


Kochen

Bei Globetrotter habe ich mich ausführlich beraten lassen und mich letztendlich für das Optimus Elektra FE Kochsystem entschieden (Globetrotter). Vorteile:

  • Topf, Brenner und Gas-Kartusche ergeben ein kleines Packmaß
  • Windfang inklusive