Bisherige Frankreich-Touren: 1. Korsika & 2. Route de Grandes Alpes
Tour Beschreibung "Route de Grandes Alpes" unten ↓↓↓
1. Frankreich - Korsika
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1.250km · Tagestouren vom Wohnmobil aus · 6 Fahrtage · April · Übernachtung Wohnmobil
Grobe Route:
Mit dem Wohnmobil über Österreich / Italien nach Livorno zum Hafen. Von dort übergesetzt und mehrere Wohnmobil-Standorte auf der Insel gesucht. Empfehlungen sind auf meiner Übersicht aller Stellplätze. Vom jeweiligen Standort Tagestouren geplant.
Top-Empfehlungen für die Tour:
- Bietet sich an für Familienurlaub: Frau und Hund waren im Wohnmobil dabei (daher mal was mit der Frau gemacht und mal Motorrad gefahren)
- Fähre von Livorno (I) - Bastia (F) (und später zurück) >>> kürzeste Überfahrt, insbesondere mit dem Hund sehr angenehm
- 4 Wohnmobil-Stellplätze auf der Insel, von denen Tagestouren geplant wurden >>> s. Stellplatzverzeichnis
- insbesondere die Mitte (Berge wie in den Dolomiten) und der Westen (Panoramstraßen am Wasser) sind für Motorradfahrer sehr schön
- der Osten am Strand ist insbesondere für den Familienurlaub sehr gut geeignet
Meine persönlichen Tour-Highlights:
- (Tour-) Tag 1 (150km, 5.872hm) - der Norden Korsikas - direkter Link zum GPX Track in Kurviger.de
- (Tour-) Tag 2 (266km, 9.876hm) - Nord-Westen Korsikas - direkter Link zum GPX Track in Kurviger.de
- (Tour-) Tag 3 (173km, 7.210hm) - Westen - direkter Link zum GPX Track in Kurviger.de
- (Tour-) Tag 4 (217km, 6.929hm) - Süden - direkter Link zum GPX Track in Kurviger.de
- (Tour-) Tag 5 (246km, 10.230hm) - Osten - direkter Link zum GPX Track in Kurviger.de
- (Tour-) Tag 6 (198km, 11.150hm) - Mitte - direkter Link zum GPTX Track in Kurviger.de
Wie fühlen sich Motorrad Tagestouren, startentend vom Wohnmobil-Stellplatz, auf Korsika an?
Motorrad‑Tagestouren, die morgens am Wohnmobil beginnen und abends dorthin zurückführen, fühlen sich auf Korsika an wie ein tägliches Eintauchen in eine Welt aus Freiheit, Duft und Kurvenrausch. Du steigst aus dem Wohnmobil, spürst die noch kühle Luft des frühen Tages, riechst die Mischung aus Meer, warmem Fels und den wilden Kräutern. Während du den Helm schließt, hörst du vielleicht das Rauschen der Brandung oder das leise Summen eines Dorfes, das gerade erwacht – und du weißt, dass der Tag dir gehört.
Sobald du losfährst, beginnt das typische Korsika‑Gefühl: kaum gerade Strecken, stattdessen ein endloses Spiel aus Kurven, Kehren und wechselnden Landschaften. Die Straße schmiegt sich an Felswände, öffnet sich plötzlich zu weiten Blicken über türkisfarbene Buchten, führt durch Kastanienwälder, enge Schluchten und kleine Bergdörfer, in denen die Zeit langsamer zu laufen scheint. Der Verkehr ist außerhalb der Hochsaison angenehm dünn, sodass du oft in einen fast meditativen Flow kommst – nur du, das Motorrad und die Insel.
Die Kombination aus Wohnmobil und Motorrad verstärkt dieses Gefühl noch. Dein Stellplatz wird zu einer Art Basislager am Meer oder in den Bergen, einem ruhigen Rückzugsort, an den du jeden Abend zurückkehrst. Du musst nichts einpacken, nichts umziehen, nichts planen außer der nächsten Route. Wenn dir nach einem langen Tag der Kopf noch vom Kurvenrhythmus summt, steigst du einfach ab, gehst ein paar Schritte zum Strand oder setzt dich vor dein Wohnmobil und lässt den Tag ausklingen. Und wenn du am nächsten Morgen wieder aufwachst, beginnt das Ganze von vorn – vertraut und doch jeden Tag anders. Diese Art zu reisen fühlt sich an wie ein Gleichgewicht aus Abenteuer und Geborgenheit: tagsüber wild, intensiv und voller Eindrücke, abends ruhig, warm und entspannt. Es ist das Gefühl, jeden Tag ein neues Kapitel einer Insel zu entdecken, die wie geschaffen ist für Motorradfahrer – und gleichzeitig immer wieder „nach Hause“ zu kommen.
Galerie
2. Frankreich - Route de Grandes Alpes
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3321km · Rundreise von zu Hause · 7 Tage · Juni · günstige Hotels
Grobe Route:
Aus dem Münsterland (Heimat) ging es über die Eifel, die Mosel-Region und den Hunsrück in Richtung Luxemburg. Von da entlang des Rhein bis in die Schweiz, wo im Süden (Genfer See), die Tour startet. Nach Ankunft im Süden und die Mitnahme von Monaco und Nizza ging es dann wieder kurvenreich vorbei an der Verdon-Schlucht und über die Route Napoleon in Richtung Annecy, um dann parallel zum Hinweg zurückzufahren. Der Schwarzwald wurde dabei natürlich nicht ausgelassen.
Top-Empfehlungen für die Tour:
- in 7 Tagen fordernd zu fahren (10 Tage wären gemütlich)
- die französischen Sommer-Ferien meiden, denn dann ist die Gegend von Touristen überlaufen
- Monaco und Nizza auslassen >>> macht mit dem Motorrad überhaupt keinen Spaß
- Link zur Route: Route des Grandes Alpes zum Download auf der Webseite paesse.info
- Link zur Rückfahrt-Route: Route Napelon zum Download auf der Webseite paesse.info
Meine persönlichen Highlights:
- Route des Grandes Alpes (von Nord nach Süd)
- Die Pässe Col de l’Isèran und Col de la Bonette (dieser liegt knapp neben der Original-Route)
- Verdon Schlucht
- Route Napeolon
- Annecy
Wie fühlt sich eine Reise über die Route de Grandes Alpes an?
Eine Motorradreise über die Route des Grandes Alpes fühlt sich an wie ein langsames Hineinfahren in eine andere Welt – eine Welt aus Höhe, Licht, Stille und unendlichen Kurven. Schon am ersten Pass merkst du, dass diese Route nicht einfach eine Straße ist, sondern ein Wechselspiel aus Naturgewalt und fahrerischer Konzentration. Die Straße zieht sich in langen Schwüngen durch Täler, schraubt sich in engen Kehren nach oben, öffnet sich plötzlich zu Panoramen, die dich für einen Moment vergessen lassen, dass du eigentlich fahren solltest. Jeder Pass hat seine eigene Stimmung – der Galibier wirkt rau und monumental, der Iseran weit und fast unwirklich, die Bonette einsam und hoch wie ein Dach Europas. Du fährst durch Landschaften, die ständig wechseln: grüne Almen, graue Felswände, Schneefelder selbst im Sommer, türkisfarbene Bergseen, kleine Dörfer, in denen die Zeit langsamer läuft. Zwischendurch spürst du die körperliche Seite dieser Reise. Die Konzentration in den Spitzkehren, die Temperaturwechsel zwischen Tal und Gipfel, der Wind, der oben stärker zupackt. Aber genau diese Mischung aus Anstrengung und Belohnung macht die Route so intensiv. Es ist kein gemütliches Dahingleiten, sondern ein bewusstes Erleben – du bist Teil der Berge, nicht nur Besucher. Abends, wenn du das Motorrad abstellst, merkst du die Müdigkeit in den Schultern und gleichzeitig dieses tiefe, zufriedene Grinsen, das nur ein Tag in den Alpen hinterlässt. Es ist das Gefühl, etwas Großes durchfahren zu haben – nicht im Sinne von Geschwindigkeit, sondern im Sinne von Bedeutung. Die Route des Grandes Alpes ist weniger eine Strecke als eine Reise durch Stimmungen, Höhen und Gedanken, die sich unterwegs verändern.
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