Portugal
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Tagestouren von 150 - 300km · Sternfahrten vom festen Standort in Aljezur (P) · 4 Wochen · Februar · Wohnmobil als Startpunkt
(inkl. 3-Tages-Tour von Aljezur (P) → Gibraltar (GBZ) )
Grobe Route:
Wohnmobil-Anhänger-Gespann: über Frankreich runter nach Portugal auf schnellsten Weg
Motorrad vor Ort: Tagestouren an der Algarve · 3-Tages-Tour über Ronda nach Gibraltar und zurück
Top-Empfehlungen für die Tour:
- Ronda in Andalusien ist immer eine Empfehlung
- In Portugal gibt es viele schöne Schotter-Passagen
- an der Algarve leben viele Deutsche, tlw. in einer Art Community >>> Kontakte sind sehr entspannend
- bietet sich an, um dem tristen Winter in Deutschland für ein paar Tage / Wochen zu entkommen
Meine persönlichen Highlights:
- die ganze Algarve vom Meer bis in die Berge
- Ronda in Andalusien
- Fisch essen am Strand
- Gibraltar war auch ein kleines Abenteuer
Wie fühlen sich im Februar Tagestouren mit dem Motorrad in Portugal an der Algarve und ein 3-Tages-Ausflug nach Gibraltar an?
Motorrad‑Tagestouren im Februar an der Algarve fühlen sich an wie ein früher Vorgeschmack auf den Sommer, während zuhause noch Winter herrscht. Du steigst morgens aus dem Wohnmobil, die Luft ist frisch, aber mild, oft schon über 12–15 °C, und der Himmel wirkt klarer als in Mitteleuropa. Wenn die Sonne aufgeht, legt sie ein warmes, goldenes Licht über die Küste, und du spürst sofort dieses Gefühl von Freiheit, das nur entsteht, wenn du mitten im Winter ohne Kälte, Salz und Frostschutz losfahren kannst. Die Algarve riecht nach Meer, Eukalyptus und warmem Stein, und sobald du den Motor startest, mischt sich dieses südliche Lebensgefühl mit dem vertrauten Brummen des Motorrads.
Die Straßen sind im Februar angenehm leer. Du fährst durch sanfte Hügel, vorbei an Orangenhainen, über kurvige Küstenstraßen und durch kleine Dörfer, in denen die Cafés schon offen sind und dir für ein paar Euro einen starken Espresso servieren. Der Wind ist kühl, aber nicht unangenehm, und sobald du dich vom Atlantik entfernst und ins Hinterland eintauchst, wird es spürbar wärmer. Die Algarve fühlt sich in dieser Jahreszeit an wie ein ruhiger, entspannter Spielplatz für Motorradfahrer – genug Kurven, genug Weite, aber ohne den Stress der Hochsaison.
Der dreitägige Ausflug nach Gibraltar bringt eine ganz andere Stimmung. Du fährst entlang der Südküste Portugals und Spaniens, und je weiter du Richtung Andalusien kommst, desto trockener, weiter und wärmer wird die Landschaft. Die Tage fühlen sich an wie eine kleine Reise durch verschiedene Klimazonen: morgens frische Küstenluft, mittags trockene Wärme, nachmittags das helle, fast grelle Licht Südspaniens. Die Straßen sind gut, die Landschaft weit, und du hast oft dieses Gefühl, dass der Horizont einfach nicht enden will.
Wenn du schließlich Gibraltar erreichst, wirkt der Felsen wie ein surrealer Ankerpunkt am Ende der Reise. Die Mischung aus britischem Flair, Affen auf dem Felsen, Meerblick und dem Wissen, dass Afrika nur ein paar Kilometer entfernt liegt, verleiht dem Ganzen einen fast abenteuerlichen Charakter. Es fühlt sich an, als wärst du viel weiter gereist, als es die Kilometer vermuten lassen. Abends sitzt du vielleicht irgendwo an der Küste, hörst die Wellen und spürst diese besondere Müdigkeit, die nur entsteht, wenn du den ganzen Tag gefahren bist und die Eindrücke kaum sortieren kannst.
Zurück an der Algarve kehrt wieder diese entspannte, sonnige Ruhe ein. Die Tage haben einen Rhythmus aus mildem Licht, leeren Straßen und dem Gefühl, mitten im Winter ein Stück Freiheit gefunden zu haben, das sich fast verboten gut anfühlt.
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